Projekt 2009  -  44339 Dortmund-Eving (1) Hallenbad

Energetische Sanierung eines Hallenbades -
mit begrenzten Mitteln aus dem Konjunkturpaket II

Aufgabenstellung & Vorgaben für dieses Projekt:

  • Die Mittel waren auf 1.500.000,-- € begrenzt.
  • Wichtige Bedingung: alle Arbeiten müssen im laufenden Betrieb durchgeführt werden.

Nach einer umfangreichen Bestandsanalyse sämtlicher Bau- und Anlagenteile des Hallenbades wurden an Hand von Wirtschaftlichkeitsanalysen die zu sanierenden Bau- und Anlagenteile ausgewählt.

Energetische Sanierung der folgenden Bauteile:

  • Die Fassade der Eingangshalle erhielt ein Wärmedämmverbundsystem.
  • Die Fenster der Eingangshalle, der Umkleideräume und der Duschen wurden erneuert.
  • Die Abdichtung auf dem Flachdach über der Eingangshalle, den Umkleiden und der Duschen wurde erneuert. Die im Dach befindlichen Dachoberlichter aus Glasbausteinen wurden ausgebaut und verschlossen. Das Dach wurde nach der aktuellen EnEV gedämmt.
  • Das Dach der Schwimmhalle wurde komplett saniert und mit einer Dämmung entsprechend der EnEV gedämmt.
  • Die Glasfront der Schwimmhalle (ca. 400 m²) wurde erneuert.
  • Im Untergeschoss wurde der offene Bereich beidseitig verschlossen.
  • Darüber hinaus wurde hier ein neuer Raum für die Lüftungsanlage gebaut.

Komplette Erneuerung der folgende Anlagenteile:

  • Die Lüftungsanlage der Duschen. Die neue Anlage wurde aus Platzmangel auf das Dach gestellt.
  • Die Lüftungsanlage der Umkleideräume. Für die Anlage wurde ein neuer Lüftungsraum im Untergeschoß gebaut.
  • Die kompletten Heizungsleitungen in den Duschen und den Umkleideräumen. Die Umkleiden erhielten Deckenstrahlungsheizungen, somit war ein Betrieb der alten Heizungen bis zum Umschluss möglich.
  • Die Heizungsverteiler im Untergeschoss wurden parallel aufgebaut (Alt neben Neu), so dass auch hier ein lückenloser Betrieb gewährleistet war.
  • Erneuerung der Warmwasserleitungen in den Duschen.
  • Für die Sanierung der Duschen im laufenden Betrieb wurde jeweils ein Duschbereich außer Betrieb genommen und der andere Bereich in zwei Duschbereiche für Männer + Frauen aufgeteilt.

Austausch der kompletten Niederspannungshauptverteilung (NSHV) aus dem Baujahr 1960

Die größte Herausforderung war eine Maßnahme, von der die Badegäste gar nichts mitbekommen haben (und auch nicht sollten).

  • Die NSHV beinhaltet die elektrische Steuerung des gesamten Hallenbades. Auch hier wurde Neu neben Alt gebaut. Da die neue NSHV wesentlich kleiner und kompakter war, konnte sie in der unmittelbaren Nähe zur alten NSHV aufgebaut werden.
  • Die Umschaltungen und der Neuanschluss wurden ohne Beeinträchtigung des Schwimmbetriebes vorgenommen.

 

Ingenieurbüro Adamek

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